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Kreisstadt ist ein teures Pflaster

Kreisstadt ist ein teures Pflaster

Bodenrichtwerte sind ermittelt: In Bad Neuenahrs bester Lage kostet ein Grundstück bis zu 650 Euro pro Quadratmeter

Es ist keine neue Erkenntnis: Wer in der City Grundstücke erwerben möchte, muss tief in die Tasche greifen. Das gilt im Ahrkreis besonders in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Ahrkreis. Die teuersten Grundstücke im Ahrkreis liegen in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wer rund um den „Platz an der Linde“ im Badeort ein Grundstück erwerben möchte, muss mit Kosten von rund 650 Euro pro Quadratmeter rechnen. 550 Euro sind es am Kirchplatz in Ahrweiler. Das geht aus den von den rheinland-pfälzischen Gutachterausschüssen herausgegebenen aktuellen Bodenrichtwerten hervor, die dem Bürger kostenfrei zur Verfügung stehen.

Die Kenntnis der Bodenpreise ist für jene besonders wichtig, die ein altes Haus im Ortszentrun kaufen oder verkaufen möchten. Sie sollten sich deshalb vorher nicht nur den Wert des Gebäudes, sondern auch die Preise für das Grundstück genau ansehen. Denn nicht nur die Lage des Grundstücks innerhalb einer Kommune ist von Interesse, sondern auch Hanglagen, Bodenbesonderheiten und ausgewiesene Baugrundstücke werden in den Bodenrichtwerten berücksichtigt. Zu beachten ist auch, dass die Nachfrage einen wesentlichen Teil des Preises ausmacht.

Da die Kreisstadt als Wohn- und Lebensstadt einen hohen Stellenwert hat, wird der im Quadratmeterpreis sichtbar. Am „Platz an der Linde“ wird der Quadratmeter mit 650 Euro berechnet, wenige Hundert Meter weiter, an der Hauptstraße/Ecke Poststraße, mit 500 Euro, rund um die Kirche in Ahrweiler mit 550 Euro und an der Wilhelmstraße in Ahrweiler mit 280 Euro. Billiges Bauland für junge Familien gibt es bestenfalls in den Vorstädten. Spitzengrundstücke in Heimersheim kosten gemäß den Bodenrichtwerten 165 Euro, in Ramersbach aber nur 65 Euro. In Grafschaft-Bengen muss man mit 130 Euro rechnen.

Höchst unterschiedlich sind die Preise über den Landkreis verteilt.In Adenau beträgt die Spanne von 140 Euro am Markt bis zu 20 Euro in den Außenbezirken. In der Stadtmitte von Altenahr muss man mit Quadratmeterpreisen von 150 Euro kalkulieren. Unverkäuflich dagegen ist das Gelände der Burgruine. Dafür wurden keine Richtwerte ermittelt.

In Remagen bewegen sich die Spitzenpreise bei 160 Euro, in Oberwinter um 180 Euro. Für Sinzig wurden im Stadtzentrum bis zu 230 Euro ermittelt. Günstigen Grunderwerb im Rheintal gibt es laut Gutachterauschuss noch in Oberbreisig. Hier werden bis zu 130 Euro genannt, in der Stadtmitte von Bad Breisig und am Rheinufer bis zu 250 Euro. Weit unter dem Durchschnitt liegt Niederzissen als Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Brohltal. Selbst in bester Lage beträgt der Richtwert rund 75 Euro. Wer allerdings weiter auf dem Land ein Grundstück erwerben möchte, kann auch Ortschaften finden, wo der Quadratmeter nur 20 Euro kostet.

Richtig teuer wird es dagegen in Ballungszentren. Beispiel Koblenz: Wer hier in der City ein Grundstück erwerben möchte, muss mit Spitzenpreisen von bis zu 1530 Euro je Quadratmeter rechnen. (tar)

M Weitere Informationen im

Internet unter der Adresse www.gutachterausschuesse.rlp.de
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RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Freitag, 13. August 2010, Seite 13

Webseite wieder onlne

... lange hats gedauert, aber nun ist die Webseite www.katasteramt.de wieder online...

... Infos, Links,Tipps etc. werden nach und nach wieder eingestellt ....

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